Mischfonds setzen ihre Anlagestrategie überwiegend über die Investition in Einzeltitel oder Fonds in mindestens zwei Assetklassen um. Für die Kategorisierung ist der Anteil der stark schwankenden Assetklassen ausschlaggebend. Dazu zählen: Aktien, Rohstoffderivate, Hochzinsanleihen (Non-Investment Grade) und Unternehmensanleihen.

Mischfonds können gemäß ihrer Anlagebedingungen in unterschiedliche Wertpapiere investieren. Zumeist ändern sie dabei eigentlich nur das Verhältnis zwischen Aktien und festverzinslichen Anlagen. Manche Mischfonds können noch zusätzlich in Rohstoffe und Devisen anlegen. Bei diesen Investitionen unterliegen sie in der Regel festen Höchstgrenzen für die einzelnen Anlagen. Zum Beispiel wäre eine maximale Investition des Fondsvermögens in 40 % Aktien möglich, für andere Anlagebereiche stehen dann nur noch 60% des Fondsvermögens zu Verfügung. Vielfach werden diese Fonds auch als die „Königsklasse“ unter den Investmentfonds bezeichnet, da diese theoretisch in der Lage wären in jeder Marktphase in die besten Wertpapiere zu investieren.